[Förderung_Bibliotheken][Förderung_Bibliotheken]Open Access in Deutschland - Förderung?

Heinz Pampel heinz.pampel at gfz-potsdam.de
Do Sep 22 11:29:08 CEST 2016


Sehr geehrte Frau Borries,

viele Förderorganisationen stellen im Rahmen ihrer Projektförderung Mittel für Open-Access-Publikationsgebühren bereit.  U. a. das BMBF, die DFG oder auch die EC (H2020, ERC). 

Bibliotheken an Hochschulen und ausseruniversitären Einrichtungen (bzw. die zuständigen Open-Access-Beauftragten)  können in diesem Feld aktiv werden, in dem sie  - im Dialog mit den EU-Büros - auf diese Fördermöglichkeiten für Forschende aufmerksam machen und diese ermutigen diese Mittel einzuwerben. 

Viele Grüße

Heinz Pampel 
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Heinz Pampel

Helmholtz-Gemeinschaft
Helmholtz Open Science Koordinationsbüro

Helmholtz-Zentrum Potsdam
Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ
Bibliothek des Wissenschaftsparks Albert Einstein
Telegrafenberg, 14473 Potsdam
Tel: + 49 (0) 331-288 1948
E-Mail: heinz.pampel at gfz-potsdam.de
Web: http://os.helmholtz.de
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> Am 22.09.2016 um 11:17 schrieb Julia Borries <Borries at bibliotheksverband.de>:
> 
> Liebe Liste, 
>  
> anbei sende ich Ihnen eine interessante Mail von Markus Putnings zum Anlass der neuen Open Access Strategie des BMBF; Sie mögen diese vielleicht schon über Inetbib gelesen haben. 
>  
> Ich würde diese Frage gerne in die Runde geben. 
> Wie finanzieren sich Ihre Einrichtungen Open -Access-Aktivitäten?
>  
> Noch weiter würde mich interessieren, ob es für Bibliotheken außeruniversitärer Forschungseinrichtungen im Hinblick auf Open-Access-Aktivitäten, die Kosten mit sich bringen (z.B. Veröffentlichungsgebühren, Beteiligung an Lizenzen und Konsortien, Aufbau eines Repositoriums, Einrichtung eines Forschungsdatenmanagements), Möglichkeiten der Drittmittelförderung existieren. Es handelt sich dabei ja nicht um ein Forschungsprojekte, sondern um eine gezielte Weiterentwicklung des bibliothekarischen Serviceangebots im Hinblick auf Open Access, welches im Sinne einer Instituts-Policy, der Strategie des BMBF und der Europäischen Kommission etabliert werden soll. 
>  
> Über Austausch und Rückmeldungen über die Liste oder als private Nachricht wäre ich sehr dankbar. 
>  
> Beste Grüße 
> Julia Borries 
> EU- und Drittmittelberatung
>  
> Deutscher Bibliotheksverband (dbv)
> Kompetenznetzwerk für Bibliotheken (knb)
> Fritschestr. 27-28
> 10585 Berlin
> T +49 (0)30 644 98 99 19
> F +49 (0)30 644 98 99 29
> E borries at bibliotheksverband.de
>  
> www.bibliotheksportal.de
> www.bibliotheksverband.de
>  
> <Picture (Device Independent Bitmap) 1.jpg>    <Picture (Device Independent Bitmap) 2.jpg>
>  
>  
> -----Ursprüngliche Nachricht-----
> Von: InetBib [mailto:inetbib-bounces at inetbib.de] Im Auftrag von Putnings, Markus
> Gesendet: Mittwoch, 21. September 2016 09:04
> An: inetbib at inetbib.de
> Betreff: [InetBib] Open Access in Deutschland. Die Strategie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung
>  
> Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
>  
>  
> einige von Ihnen werden eventuell die Pressemitteilung „Freier Zugang schafft mehr Wissen. Bundesforschungsministerium startet Open Access-Strategie“ gelesen haben: 
>  
> https://www.bmbf.de/de/freier-zugang-schafft-mehr-wissen-3340.html
>  
>  
> Beim ersten Überfliegen könnte man meinen, es geht hier nur um die neue BMBF-Policy für Mittelempfänger. 
>  
> Wenn man dem unter der Pressemitteilung angegebenen Link folgt, versteckt sich rechts jedoch das komplette Dokument „Open Access in Deutschland“:
>  
> https://www.bmbf.de/files/Open-Access-in-Deutschland_Online-Publikation.pdf
>  
>  
> Teils finden sich hier einige interessante Ideen, die in der Pressemitteilung nicht erwähnt sind, z. B die Etablierung eines Open Access Monitorings.
>  
> Mit Blick auf Finanzierungsmöglichkeiten bleibt man leider sehr vage neben dem Verweis auf das (in absehbarer Zeit auslaufende) DFG-Programm.
>  
> Immerhin, als winziger Lichtblick:
>  
>  
> „Bei der Förderung von Open Access steht nicht das Ziel von Einsparungen bei den Bibliotheksetats für die öffentliche Hand im Vordergrund. […] 
>  
> Eine angestrebte Open Access-Publikation soll nicht aus finanziellen Erwägungen unterbleiben.“
>  
> Wie das realisiert werden kann, bleibt aber leider offen. 
>  
>  
> Eine umfassendere Einschätzung findet sich z. B. von Marco Tullney im TIB
> Blog:
>  
> http://blogs.tib.eu/wp/tib/2016/09/20/open-access-bmbf-veroeffentlicht-neue-
> strategie/ 
>  
>  
>  
> Freundliche Grüße,
>  
> Markus Putnings
>  
>  
>  
> ***********************************************************************
>  
> Dipl. Wirt.-Inf. Markus Putnings
>  
> Stv. Leiter der Technisch-naturwissenschaftlichen Zweigbibliothek
>  
> Fachreferent für Informatik, Mathematik und Sportwissenschaft
>  
> Leiter des Referats Open Access
>  
> Universitätsbibliothek Erlangen-Nürnberg Technisch-naturwissenschaftliche Zweigbibliothek
>  
> Erwin-Rommel-Str. 60
>  
> 91058 Erlangen
>  
> Tel.: +49 (0)9131 85-2 78 35
>  
> Fax: +49 (0)9131 85-27843
>  
> E-Mail:  <mailto:Markus.Putnings at fau.de> Markus.Putnings at fau.de
>  
> URL:  <http://www.ub.fau.de/> http://www.ub.fau.de/
>  
>  
>  
>  
>  
>  
>  
> _______________________________________________
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